7 effektive Tipps gegen Stressfaktor Digitale Medien

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Digitale Medien fordern die Aufmerksamkeit des Gehirns. Sie können aber auch beim Entspannen helfen. In diesem Beitrag erfährst du, wie du deine Schlafruhe und Konzentration fördern und Stress mindern kannst.

173 Meter legen die Finger eines durchschnittlichen deutschen Smartphone-Nutzers pro Tag beim Scrollen auf dem Bildschirm zurück. Dabei kann das Gehirn vor allem eines nicht: sich auf mehrere Aufgaben zugleich konzentrieren...Pardon...wir Frauen können das. Stichwort Multitasking. Aber im Allgemeinen zerreißt sich unsere Aufmerksamkeit hin und wieder zwischen Instagram, Facebook und einem Candy Crush Spiel. Der beste Tipp vorneweg: Mach mal Pause. 

Tipp 1: Handy aus!

Leise schalten genügt nicht, um konzentriert zu arbeiten. Das Gehirn reagiert nachweisliche sogar auf den reinen Anblick des Telefons und teilt die Aufmerksamkeit auf, ohne dass wir dies merken würden. Unser Unterbewusstsein steht somit permanent unter Stress. Es mag ein wenig Überwindung kosten, aber das Handy für eine Weile bewusst auszuschalten und wegzulegen, kann befreiend wirken.

 

Tipp 2: Feste E-Mail-Zeiten

Bestimme für dich ein Zeitfenster, in denen du E-Mails abrufst. Für private Nachrichten genügen doch eigentlich 2 bis 3 Checks am Tag. Zum Beispiel um 9 Uhr und dann wieder um 14 Uhr. 

Tipp 3: Bewusste Entscheidungen

Wer nicht zum Sklaven seines Telefons mutieren möchte, sollte sich hin und wieder bewusst vornehmen, erst einmal tief durchzuatmen, bevor er in die Tasche nach seinem Handy greift. Will ich jetzt wirklich auf diesen Benachrichtigungston reagieren? 

Tipp 4: Der Wecker

Greifst du morgens auch als Erstes zum Handy, weil es den klassischen Wecker ersetzt hat? Bei Gelegenheit rufst du gleich deine E-Mails ab? Dann prasseln die Ablenkungen schon frühmorgens auf dich ein. Versuche es doch mal ganz altbacken und hole den Wecker oder die Armbanduhr aus der Schublade. Dorthin passt über Nach das ausgeschaltete Handy.

 

Tipp 5: Besser schwarz-weiß

Wer sein Handy mal eine Zeit lang mit Absicht unattraktiv machen möchte, kann den Bildschirm auf Grautöne umstellen. Außerdem: Signaltöne aus, Push-Nachrichten allesamt deaktivieren. 

Tipp 6: Neue Ordnung

Lege auf den Start-Bildschirm nur die wichtigsten Apps ab. Zum Beispiel Telefon, Navigation, Wetter und Kamera. Zeitfresser wie soziale Medien, Shopping Apps oder Spiel gehören weiter nach hinten. In einem passenden Ordner zusammengefasst, locken die bunten App-Symbole nicht mehr so stark.

Tipp 7: Vorsicht Blaulicht!

Abends im Bett noch mal schnell nach dem Handy greifen? Lass es lieber. Der Bildschirm strahlt mit möglicherweise schädlichem blauen Licht in höheren Dosen als das Sonnenlicht. Das kann den Schlafrhythmus stören und den Augen schaden. Zumindest solltest du abends nicht ohne weitere Lichtquelle im Raum auf dem Handy lesen. Oder einfach den Nachtmodus des Geräts ausschalten.

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