Die besten Tipps für strahlend gesunde Zähne

17:12



Hallo meine Liebe!

Gepflegte Zähne sind einfach schön anzuschauen. Auch wenn sie nicht strahlend weiß sind, wie die Instagram Welt uns vorzugaukeln versucht. Denn Hollywood-Weiß ist nicht von der Natur aus vorgesehen. Die Perlenreihen-Zahnstellung auch nicht. Zumindest größtenteils. Ich finde, dass z. B. eine Zahnlücke a la Madonna sehr liebenswert ausschaut. Doch was ich sehr wichtig finde, ist die Zahnpflege. Denn der Zustand der Zähne wirkt sich auch auf andere Bereiche des Körpers aus. Warum das so ist und wie du dein Lächeln durch eine dringend regelmäßige Mundhygiene bewahren kannst, zeige ich dir hier in diesem Beitrag. 



Zahnpflege ist wichtig, gar keine Frage. Erstmals, um deine Mitmenschen nicht in Ohnmacht fallen zu lassen und zweitens, weil Zähne putzen auch das Herz schützt. Kaputte Zähne, schlechte Mundhygiene und blutendes Zahnfleisch können eine direkte Ursache für Herzkrankheiten sein. Aber darauf möchte ich heute nicht näher eingehen. Dazu habe ich zu wenig Wissen, um explizit berichten zu können. Aber was die Zahnpflege an sich betrifft, habe ich einiges an Tipps zusammentragen können. Legen wir los.

Zahnpflege - So reinigst du deine Zähne richtig


  • Zweimal täglich Zähne putzen ist unbedingt notwendig: Bürste insgesamt mindestens zwei Minuten die Außen-, Innen- und Kauflächen kreisend mit leichtem Druck. Immer vom Zahnfleisch zum Zahn hin – von Rot nach Weiß. Meine Kinder haben mir die KAI Methode beigebracht, die sie bei den regelmäßigen Besuchen der Zahnputzfee in der Schule und im Kindergarten gezeigt bekommen haben.
  • Die Zähne am besten nach dem Frühstück putzen. Wenn du dir jedoch sofort nach dem Aufstehen deine Zähne putzen möchtest, um dich frisch zu fühlen, solltest du nach dem Frühstück noch einmal zur Zahnbürste greifen.
  • Damit du dein zartes Zahnfleisch nicht verletzt, sollten die Borsten der Zahnbürste weich sein.




  • Eine Zahnbürste gehört nach etwa zwei Monaten in den Müll. Das gilt auch für die auswechselbaren Köpfe der elektrischen Zahnbürsten. Meine dringende Empfehlung sind die nachhaltigen  Zahnbürsten. Denn Plastikvermeidung solltest du unbedingt in deinen Alltag einbauen, gar keine Frage! Doch von jetzt auf gleich ganz auf Plastik zu verzichten ist für mich persönlich erstmal ein Ding der Unmöglichkeit. Aber klein Anfangen können wir bei den Zahnbürten.
  • Reinigen Sie die Zahnzwischenräume und Zahnhälse regelmäßig (am besten zwei- bis dreimal in der Woche) mit fluoridierter, ungewachster Zahnseide. Auch medizinische Zahnstocher aus der Apotheke und Interdentalbürstchen können bei größeren Zahnzwischenräumen helfen.
  • Fluorhaltiges Mundwasser für Zwischendurch verhindert die Ausbreitung von Bakterien. Kaue, so oft es geht, Zahnpflegekaugummis aus der Apotheke oder zuckerfreie Kaugummis.


  • 1 Mal wöchentlich in die Zähne Fluorid-Gel gegen Karies einbürsten. Bei Kindern bitte nicht, denn da kann Fluor Zahnflecken auslösen.
  • Kennst du die Färbetabletten aus der Fernsehwerbung? Die gibt es tatsächlich in der Apotheke zu kaufen. Hin und wieder würde ich mal einen Check machen und schauen, ob du dir die Zähne gründlich genug putzt.
  • Plane ein- bis zweimal im Jahr die professionelle Reinigung beim Zahnarzt. Denn diese ist wirksamer als dein händisches Putzen.
  • Tee, Kaffee, Rotwein und Nikotin legen hartnäckige Schleier auf den Zahn. Sie heften sich besonders intensiv an bereits vorhandene Zahnbeläge oder Kunststoff-Füllungen. Da hilft wirklich nur putzen. Ein Versuch, die unschönen Flecken zu entfernen, wäre ab und zu etwas Meersalz auf die angefeuchtete Zahnbürste zu geben. Bei sanft kreisenden Bewegungen massieren die Kristalle den Belag ab. 


  • Wenn du gerne Obst und Zitrusfrüchte isst oder trinkst. brauchen deine Zähne ebenfalls eine Portion Extra-Pflege. Die Fruchtsäure macht nämlich die Zähne stumpf. Aber bitte nicht direkt nach dem Verzehr die Zähne putzen, da die Säure den Zahnschmelz für eine kurze Zeit weicher macht. Lieber eine halbe Stunde mit dem Zähneputzen warten und den Mund vorerst nur mit Wasser ausspülen. Ein altes Hausmittel ist Backpulver: Einen halben Teelöffel in einem Glas Wasser auflösen und damit gurgeln und spülen. Das neutralisiert die Säure. Reines Backpulver sollte nicht über die Zähne gerieben werden, denn das greift den Zahnschmelz zu sehr an.
  • Die Zahncremes, die speziell zur Zahnaufhellung angepriesen werden, arbeiten entweder mit  bleichendem Wasserstoffperoxid oder mit scheuernden Substanzen. Sie sollten nur ab und an verwendet werden, denn sie greifen bei häufiger Anwendung den Zahnschmelz ebenfalls an.Was ich empfehlen kann ist die AP24 von Nuskin oder das Aktivkohlepulver der Firma Cocobae
  • Sorge für ein intaktes Immunsystem, das wirkt sich auch auf Zahnfleisch und Zähne aus. Ausreichend Bewegung, genügend Schlaf und innere Entspannung und ausgewogene Ernährung. Apropos Ernährung, das ist jetzt die perfekte Überleitung für die 10 besten Lebensmittel für deine Zähne.


Die 10 besten Lebensmittel für deine Zähne



Käse:
Mit seinem geringen Kohlenhydrat-, aber hohen Kalium- und Phosphorgehalt hilft Käse, den ph-Wert im Mund optimal zu halten. Gleichzeitig schützt er und regt die Neubildung von Speichel und Zahnschmelz an. Tipp: Esse, wenn du kein Veganer bist, ein Stück Käse zum Nachtisch.

Staudensellerie: 
Einen Doppelschutz bietet Sellerie. Durch das notwendige gründliche Kauen wird die  Speichelbildung angeregt und damit die Karies verursachende Bakterium Streptococcus mutans  neutralisiert. Beim Kauen wird auch das Zahnfleisch massiert und die Zahnzwischenräume gereinigt.  Ebenso wirksam: Karotten knabbern

Kiwis:
Sehr reich an Vitamin C. Ein Mangel kann das Zahnfleisch schwächen und krankheitsanfälliger machen. 



Grüner Tee:
Die so genannten Katechine des Grünen Tees sorgen für die Vernichtung von plaquebildenden Bakterien. Ebenso neutralisieren die Pflanzenwirkstoffe Bakterien, die schlechten Atem verursachen.

Zwiebeln: 
Die Sulfide der Zwiebel wirken antibakteriell gegen das Zahnbakterium Streptococcus mutans. Rohe Zwiebeln sind am effektivsten. Wer es mag….!

Petersilie: 
Ein gutes Mittel gegen den (gesunden) Zwiebelgeruch und andere Atemgerüche. In der rohen Petersilie stecken lösliche Substanzen, so genannte Monoterpene, die vom Blutkreislauf schnell über die Lungen in die Atemluft gelangen. 




Sesam: 
Wegen ihres hohen Kalziumgehalts sorgen Sesamsamen besonders für ein gesundes Gebiss.

Shiitake: 
In den Pilzen sind Lentinane enthalten, die die Mundbakterien an der Plaquebildung hindern.

Wasabi: 
Bestimmte Wirkstoffe in diesem japanischen Meerrettich hemmen das Wachstum von Kariesbakterien.

Wasser: 
Regelmäßiges Wassertrinken ist die beste Methode, um die Speichelbildung anzuregen und das Zahnfleisch feucht zu halten. Zusätzlich werden dadurch Lebensmittelreste entfernt. Tipp: Spüle den Mund nach dem Essen immer gut aus, wenn du keine Gelegenheit zum Zähneputzen hast.




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