Liebe und Geborgenheit sind die beste Medizin

14:05



Hallöchen!

Es war eine unglaublich anstrengende Woche. Für meine Kinder und für uns Grosse.
Meine beiden jüngsten Mädchen sind von jetzt auf gleich an eine Virusinfektion erkrankt und haben den Rest der Familie auf Trab gehalten. Ich habe zwei Nächte lang kein Auge zugetan. Die Mädchen habe ich bei mir im Ehebett schlafen lassen, Mann und meine älteste haben im Kinderzimmer übernachtet. Ans Bloggen war nicht zu denken. Das Wohnzimmer lag voll mit Taschentüchern, die Medikamente griffbereit und ein Vorrat an warmer Milch mit Honig, Brühe und Kamillentee waren ständig im Einsatz. Mittlerweile sind sie über dem Gröbsten hinweg und auf dem Weg der Besserung. Warum ich das hier schreibe? Weil sich mir bestätigt hat, wie sehr Kinder Liebe und Geborgenheit brauchen, um gedeihen zu können, mehr noch als Medikamente und Hausmittelchen.


Was mich auch noch erstaunt hat, war, wie gut Kinder wissen, was ihnen gut tut und was sie im Moment brauchen.

Eines späten Abends war ich in der Küche am Spülen, immer mit einem Ohr in Richtung Schlafzimmer. Plötzlich kam meine Dreijährige mit glühendem Körper zu mir in die Küche und sagte, sie wolle die Socken anziehen. Im ersten Moment war ich etwas irritiert, wusste dann aber, welche Socken sie meinte. In Essig-Wasser getauchte Wadenwickel und Socken.
Ein anderes Beispiel: "Mama, kannst du mir das machen, was du mir letztens gemacht hast? Das zum Trinken." Sie wollte, dass ich ihr einen Kamillentee mit Honig zubereite.
Meine Tochter gibt mir quasi Anweisungen, wie ich sie heilen soll. ;-)

Und das Allerwichtigste: "Mama, ich will mit dir kuscheln!" (Beide)
Für Kinder ist es eine beängstigende Situation, die sie selbst nicht kontrollieren können. Es geht ihnen schlecht. Das wichtigste für die Kleinen ist das Gefühl der Geborgenheit, um ihnen diese Ängste nehmen zu können.

Mein Appell an alle Mamis und Papis:

Hört den Kindern zu! Sie sagen euch, was sie brauchen, welche Bedürfnisse sie in solchen, für sie meist hilflosen Situationen, haben. Natürlich müssen vom Arzt angeordnete Medikamente genommen werden, auch wenn die Kleinen sie nicht mögen. Aber vor allen Dingen: Seid für eure Kinder da. Lasst alles stehen, was liegen bleiben kann und legt eine ordentliche Kuschelrunde hin. Macht den Kindern Mut und habt Verständnis. Besonders dann, wenn ähnlich herzzerreißende Sätze fallen wie: "Mama, ich  glaube ich werde nie wieder gesund." (5 Jährige). Denn für sie ist dieses geborgene Gefühl eine prägende Erinnerung fürs ganze Leben.

Versetzt euch in diese kleinen Geschöpfe hinein und erinnert euch an eure Kindheit! Wie sicher und ruhig ihr euch gefühlt habt, als Mama euch die Brühe ans Bett gebracht, mit euch geschmust und Bücher vorgelesen hat.

Habt ihr auch solche Erinnerungen aus eurer Kindheit? Wie haben euch eure Eltern die kranken Tage gemildert und gesund gepflegt? Gab es vielleicht besondere Rituale?

Alles Liebe und gute Besserung,

Eure Dani




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